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Schätze der Erde – Kristalle, Mineralien und Fossilien

Inhaltsverzeichnis

Schon als Kinder haben die meisten von uns die Faszination für Steine entdeckt. Egal ob am Strand oder bei einer Wanderung im Gebirge haben wir unsere ersten Begegnungen mit manchen besonders schönen und interessanten Steine gemacht. Manch einer hat so schön geglitzert, anderen haben mit ihren tollen Farben unsere Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

Aber wie sind diese Steine entstanden und wie werden Kristalle geformt? Damit werden wir uns in diesen Wissensbeitrag näher beschäftigen. 

Was ist der Unterschied zwischen Gesteine, Mineralien und Kristalle?

Die geologischen Prozesse formen über Millionen von Jahren unsere Erde und lassen faszinierende Mineralien und Fossilien überall auf der Welt entstehen. Nur an bestimmten Orten der Welt bilden aber manche Mineralien schönen und atemberaubenden Kristalle aus.

Bisher wurden um die 5600 verschiedenen Mineralarten entdeckt. In der Fachsprache wird von Gesteinen, Mineralien und Kristalle gesprochen.

Gesteine

Gesteine sind feste Stoffmengen oder Aggregate die aus mehreren Mineralien bestehen.
Zum Bespiel der Granit besteht aus die drei Mineralien: Feldspat, Quarz und Glimmer.

Es gibt drei Arten Gesteine:

  • Magmatische – entstehen durch das Abkühlen von Magma
  • Sedimente – entstehen durch Witterungseinflüsse und Ablagerung
  • Metamorphe – durch Einfluss von großer Hitze und großer Temperatur passiert eine Umwandlung des Gesteins und so entsteht ein metamorphes Gestein.
Amethyst Druse mini
Amethyst Druse mini

Mineralien

Mineralien sind feste chemische Stoffverbindungen, die durch geologische Prozesse entstanden sind.
Selten bilden die Mineralien ideale Kristallformen, häufiger finden sich Kombinationen aus mehreren Kristallformen.

Es wird zwischen Primäre und Sekundäre Mineralien unterschieden:

  • Die Primäre Mineralien sind aus Magma oder Lava kristallisiert und bei der Abkühlung entstanden.
  • Die Sekundäre Mineralien sind aus Primäre Mineralien durch Verwitterung und Bodenbildung entstanden.

Die einfachsten Mineralien bestehen aus nur einem chemischen Element – z.B. Gold (lat. Aurum) mit der Bezeichnung Au.
Hingegen Quarz z.B. besteht aus einer Verbindung von Silizium und Oxid und hat die Formel – SiO2.

Mineralien, die keine kristalline Struktur haben, werden Amorphe Mineralien genannt. Sie sind entweder zu schnell entstanden oder sind eine Mischung aus zu viele Stoffe wie z.B. der Bernstein, der Moldavit, der Obsidian und der Opal.

Kristalle:

Ein Kristall ist ein Festkörper, dessen Atome und Moleküle in einem bestimmten Kristallgitter angeordnet sind.

Für seine Entstehung benötigt ein Kristall Millionen von Jahren. Bergkristalle aus den Alpen zum Beispiel sind 40 – bis 60 Millionen Jahre alt. Jeder Kristall ist an sich faszinierend und ein Wunder der Natur, denn um zu entstehen und zu wachsen braucht er über Millionen von Jahren möglichst konstante Temperatur- und Druckbedingungen.

Kristalle werden in 7 verschiedene geometrischen Grundformen oder Kristallsysteme unterschieden:

  • Monoklin – mit 1 geneigten Winkel : Gips, Realgar, Augit, Orthoklas
  • Triklin – mit 3 geneigte Winkeln: Albit, Disten, Rhodonit
  • Hexagonal – mit sechseckiger Struktur: Apatit, Vanadinit, Beryl
  • Trigonal – dreieckige oder sechseckige Prismen: Calcit, Hämatit, Quarz, Aragonit, Thurmalin
  • Rhombisch – Rautenförmig, rhombische Prismen und Pyramiden: Schwefel, Olivin, Baryt
  • Kubisch – Würfel, Oktaeder: Galenit, Magnetit, Pyrit, Granat
  • Tetragonal –langgezogene Prisma mit quadratischer Grundfläche, Pyramide oder Doppelpyramide: Apophyllit, Rutil, Zirkon

Mineralien, Edelsteine und Fossilien als Glücksbringer

Manche Edelsteine wurden schon vor Jahrtausenden in Form von Amuletten und Talismane als Glücksbringer um den Hals getragen. Zu den bekanntesten zählten die Achate. In der Antike glaubten die Menschen, dass ein Achat seinem Besitzer Schutz, Geborgenheit und Sicherheit bringt.
In Europa wurden die Glückssteine im Mittelalter Monat für Monat, je nachdem welches Sternzeichen in dem Monat beherrschte, neu ausgesucht und als Amulett getragen. So wurden Gesundheit und Glück für das ganze Jahr positiv beeinflusst.

Ein Glücksstein kann nicht nur Glück bringen. Durch seine sanften energetischen Schwingungen kann er harmonisierend auf Ihre innere Balance wirken und sorgt für eine tiefe Zufriedenheit.

Auch Fossilien wurden magischen Kräfte zugeschrieben. Versteinerte Seeigel galten schon früher als Glücksbringer, da sie die Form eines Pentagrams ähnelten. Im mittelalterlichen Deutschland galten sie als „Siegsteine“. Sie wurden ebenfalls als Grabbeigaben in prähistorischen Gräber gefunden.
Die Ammonite sollten auch mit ihrer Sieg bringende Zauberkraft helfen und vor Milchdiebstahl schützen.

Was sind Fossilien?

Pflanzen- und Tierreste, die im Laufe von Jahrmillionen in Stein eingeschlossen wurden, werden Fossilien genannt. Sie sind Zeugen längst vergangenen Zeitepochen und lassen uns einen Einblick in das faszinierende Leben der Erdgeschichte geben.

Im Versteinertem Holz finden sich Reste von Farne, Flechten, Moose und Bäumen. Interessant sind Stücke, welche die ursprüngliche Maserung des Holzes behalten haben.
Die Entstehung von versteinertem Holz ist ein langer Prozess. Wenn ein Baum z.B. in einen Teich fällt, werden die Zellen des Baumes langsam und gleichmäßig zersetzt. Wenn sich Kieselsäure im Wasser befindet, werden die abgestorbenen Zellen des Baumes, die sich in Hohlräumen verwandeln, mit Kieselsäure aufgefüllt. So wird das ursprüngliche Holz Zelle für Zelle in Stein umgewandelt.

Versteinerte Fische aus der Jura Zeit (vor ca. 150 Millionen Jahren) finden sich heute in Gesteinsplatten an der Landoberfläche, welche damals vom Ozean bedeckt war.

Die Ammonite schwammen auch im Jura-Urmeer und waren auf der ganzen Welt verbreitet mit mehr als 1500 Arten. Es gab kleine Ammonite von 1cm Durchmesser bis riesengroßen Ammonite, die bis zu 2m lange Gehäuse besaßen.
Der heute lebende biologische Nachfolger der Ammoniten ist der Nautilus. Er lebt im westlichen Pazifik und im Indischen Ozean in Tiefen von 400m. In der Nacht steigen sie bis 100m Tiefe auf.

Der Belemnit stammt auch aus der Jura-Zeit. Die Form seiner Kalkschale war gerade und er wird heute auch „Donnerkeil“ genannt.

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